Montag, Mai 29, 2006
Samstag, Mai 27, 2006
Die Festung

Was macht der gute Student, wenn sich das Mittagstief anbahnt und man eh mal frische Luft braucht? Na klar: Raus gehen. Zum Glück wohn ich in der Altstadt und hab's nicht weit zum Park. Egal in welche Richtung ich gehe. Gestern bin ich dann also durch den Hindenburgpark hinter der FH gelatscht und da fiel mir dann ein Loch im Boden auf. Hmmm ... groß genug um reinzukrabbeln isses ja ...
Heute hab ich dann die Stirnlampe rausgekramt und bin wieder zu besagtem Loch im Boden gegangen. Von dem was ich bereits gesehen hatte musste das Ding zur alten Festungsanlage von Ingolstadt gehören.
Helm auf, Lampe an und rein da! Naja was soll ich sagen? Geilo!! das ist mal ein 1A Abenteuerspielplatz. Ok - das Wissen, dass in einer ähnlichen Anlage in Ingolstadt mitte der 90er Jahre veritable Sprengstofffunde gemacht wurden, hab ich ganz einfach mal verdrängt. Wie auch immer: Unter der Erde ging's mehrere hundert Meter weit durch etliche Gänge. Verlaufen kann man sich zwar nicht wirklich, aber das weiss man ja nicht vorher. Ich weiss zwar nicht wofür das ganze mal gut war aber erbaut wurde es wohl Mitte des 19. Jahrhunderts. Ich guck mal was ich noch rausfinden kann.
Mittwoch, Mai 17, 2006
z'Etting war ma!

Ganz im Gegensatz zum Graf von Tilly war ich schon öfter als 4x in AÖ und vor allem bin ich da auch (noch) nicht beerdigt. Aber das letzte Wochenende hätte mich fast Kopf und Kragen gekostet. Unter dem Vorwand wechselnder Anlässe wird da immer ein ähnliches Spiel gespielt: Ein ganzer Haufen von trinkfesten Oberbayerinnen und Oberbayern füllen je nachdem ein bis zwanzig ahnungslose "Zug'raiste" ab. Diesmal hatte Claudia Geburtstag und da stehen ihr natürlich besonders viele und vor allem auch besonders standhafte Freunde beiseite. Auf der anderen Seite waren Urban und ich natürlich auf ziemlich verlorenem Posten: z.B. haben wir nach dem "Vorglühen" schon 4 Halbe vernascht. Egal - ich glaube auch nach dem zweiten Umzug durch die Altöttinger Innenstadt haben wir uns noch ganz wacker geschlagen. Hey! Wir haben es immerhin geschafft im letzten Laden (was war das überhaupt und wo war das überhaupt?) ein ordentliches Dartspiel zuende zu spielen ohne den Automaten oder andere Einrichtungsgegenstände kaputt zu machen!
Normal denk ich mir ja am nächsten Morgen nach solchen ... Abenden immer was ich für ein Blödsinn erzählt hab und ob ich bei der ein oder anderen Person nicht ein wenig zu unfreundlich war. Da das diesmal nicht der Fall gewesen ist musste es wohl ganz nett gewesen sein ;)
Und da gibt's schon wieder einen Unterschied zwischen dem Johnny und mir: Er reiste vor dreihundertvierundfünfzig Jahren mausetot von Ingolstadt nach Altötting und ich fuhr also an einem sonnigen Samstag quietschfidel wieder von Altötting nach Ingolstadt.
Samstag, Mai 06, 2006
Ja mei ...
... w'rum schraibt dea Bua nix mehr? Naja - schrecklich viel passiert gerade nicht: Diplomarbeit, Diplomarbeit, Fahrrad fahren, Essen, Schlafen, Diplomarbeit, ...Ich glaube Du weisst was ich meine. Aber das Radeln - das ist toll! Wenn ich nicht gerade an der weitest entfernten Stelle von zu Hause nen Platten habe, das Flickzeug zu Hause vergessen habe, 4 km zur nächsten Tanke schieben muss und es mich aufm Heimweg so auf die Fresse hat, dass ich mir ordentlich die Schulter prelle. Die hässlichen Abschürfungen an der Hand und der blutige Lenker sind dann geringere Probleme.
(oben links ist Augsburg, jede Farbe grob eine Tour - manche sind doppelt)
Dienstag, April 18, 2006
Obacht! Ostern is!
Eine Belustigung erster Güte! Das waren doch mal schöne Ostern! Am Freitag fing alles eigentlich ganz gut an: Ich bin mit diversen Zügen und ohne große Verspätung abends im Herzen Vom Breisgau angekommen. Drei illustere Gestalten holten mich vom Bahnhof ab und dann ging's ohne Umwege zum Alkoholtanken. Prima - so muß das sein.
Heimfallen zur mondänen dreistöckigen Ferienwohnung war auch kein Thema: Wenn man von der Innenstadt in die Innenstadt muss, dann hat man es für gewöhnlich nicht wirklich weit hehe. Ich hab sogar ein eigenes Zimmer zugewiesen bekommen, was ich dann erst einmal mit meinem tollen UV-Edding beschriftet hab. Zum Glück besitzt die Bewohnerin, die da normal pennt, keine UV-Lampe *gg*
Das war also der Anfang von drei Tagen Kurzurlaub mit der Hammesrumpfmannschaft: Timmi, Ulrike, Mama und ich ;) haben uns mal Freiburg angeguckt. Und wie das bei den Hammesens so ist, konnten wir auf gediegenes Gespachtel nicht verzichten: Ein kurzer Abstecher nach Belfort hatte unsere Mägen so leergeräumt, dass wir Susannes 1A Lammbraten am Samstag restlos verputzt haben. Boah war das lecker! Sunndach stand traditionsgemäß ein völlereiartiges Frühstück auf dem Programm was abends mit einem Besuch in einer plüschartigen Kneipe abgerundet wurde hehe.
Der Ausflug nach Frankreich war natürlich nicht so ein doofes auf den Marktplatzgestelle und die Kirche angeglotze: Da gab's ne fette Festung und ein paar Kilometer weiter eine komische Kirche. Das Teil sah irgendwie so aus, als ob jemand ein Segelboot bauen wollte aber dann das Segeltuch mit Beton verwechselt hat. Obwohl wir vorher immer brav aufgegessen haben, hat Petrus die grosse Gieskanne rausgeholt und uns bis Montag dauerberieselt - nicht schick, aber wenn kümmert's bei der Gesellschaft. Da ich an der Festlegung vom Bespaßungsprogramm nicht so ganz beteiligt war, hab ich mich mehr um die Ausführung gekümmert: Im Besonderen wollten alle über die Vogesen nach Hause fahren. An der Stelle sind dann ein paar Rahmenbedingungen in ungünstiger Konstellation zusammengekommen: Die Vogesen sind ein nettes Gebirge mit schönen kurvigen Bergstrassen. Mama hatte sich gerade ein neues Navi gekauft, mit dem man ein paar Kurven vorausschauen konnte. Ein VW Mark IV TDI 1.9 geht nicht wirklich schlecht den Berg hoch und ich bin gefahren.
V-Dub in da House!
Ulrike und Timmi ist ein bisschen von meinem Gekurve schlecht geworden. Tschuldigung.
Montag, April 10, 2006
Donnerstag, April 06, 2006
Ä chli schnörre
Montag, März 20, 2006
Sommer, Sonne, Sonnenschein
Der erste richtige schöne Tag seit Wochen >> nix wie raus ;) Ich hab mir zwar nen Platten gefahren, das Rad völlig eingesaut und viel zu wenig gearbeitet aber das war's wert. Heute ging's dann zum Ausgleich zum Radelladen und für längere Zeit vor meinen Rechner - geht alles man muss nur wollen ... ja ok ... zur Waschanlage wollte ich nicht.
Donnerstag, März 16, 2006
You're in the Army now

Es ist doch immer wieder schön im Briefkasten zu stöbern. Da findet man so allerhand lustige Sachen: EC-Karten, erstaunlich niedrige CC-Rechnungen, blaue Einschreibenbenachrichtigungen, liebe Postkarten von Mama ... Moment! Einschreiben? Wer zur Hölle könnte mir ein Einschreiben schicken? Es ist dann doch immer das Gleiche. Wenn mir nach zehn Minuten gegrübel keiner einfällt, dann bleibt nur noch Papa Staat der meinen Arsch will ... so auch wieder Ende Juni.
Hooya!!
Montag, März 13, 2006
Dead Deer Talking?

Nach einer Woche Stubenhocken, Monitorgeflimmer und Mausgeschubse hat's mir gereicht: Ich musste mal wieder an die frische Luft. Wenn ich mit meinem Wallyrad durch Ingolstadt eier, dann ist das zwar bei den derzeitigen Temperaturen auch ziemlich schattig und eben frisch, aber die computerbedingte Verstrahltheit geht dadurch nicht weg. Snowboarden oder Bergsteigen stand letztes Wochenende nicht zur Auswahl, deshalb hab ich für eine kleine Nachtwanderung entschieden: Die Wälder um Augsburg sind doch auch ganz schön! 90% von den zwei Lesern dieses Blogs halten mich jetzt zwar für bekloppt doch mir haben die 13 km unter sternenklarem Himmel mit knirschendem Schnee unter den Füssen Spaß gemacht.
Und so schöne Schädel findet man doch auch nicht alle Tage, oder? Das war mal eine willkommene Abwechselung zu den Emailtöpfen, die ich sonst immer finde - und das ist jetzt kein Witz: In den letzten zwei Jahren waren es sicher zehn bis fünfzehn Stück.
Nun gut ... irgendwann bin ich auch mal wieder aus dem Wald rausgekommen und hab mich noch aufm Weg zum Auto sauber auf einer verglatteisten Strasse abgelegt >> war'n Bild für die Götter aber mangels Kamera nicht für Euch. Samstag war dann eine kleine Indoorveranstaltung angesagt: Sowohl die Spiesser WG als auch Kalle hatten zu einem kleinen Umtrunk geladen. Ich kann mich leider noch nicht an zwei Orten gleichzeitig aufhalten. Auf zum Kalle: Becks, Jehfähr und Jäger-M :) Gut war's!
Donnerstag, März 09, 2006
Tante Claudia
Mittwoch, März 08, 2006
Zweites Buch Mose, Kap. 10, Vers 14 und 15

Die Wanderheuschrecken waren mal wieder unterwegs. Nachdem ich in den vergangenen Jahren ausgiebig ins österreichische Innsbruck eingefallen war, musste ich mich also mal in andere Regionen der Alpenstaaten wagen: Zürich soll ja auch ganz schön sein. Bevor es aber richtig los ging musste ich mir erst einmal zwei weitere Plagegeister suchen - Bernhard z.B. - sowie passende Opfer für unseren Anschlag ausmachen: Claudia und Urban. Als altgedienter Heuschreck weiss man auch wie so eine Aktion sauber vorbereitet wird: Ein kurzer pro forma Besuch im Supermarkt und dann kann's auch schon in Richtung Schweiz gehen.
In der Zürich angekommen haben wir brav unsere mitgebrachten Vorräte eingeräumt und dann aber auch gleich kräftig angefangen sie zu dezimieren. Es wurde Abend und wieder Morgen: der erste Tag und unser Bierkonto stand schon auf minus eins.
Den verschmuddelwetterten Samstag hat Claudia abgesehen von der Tatsache, dass wir uns haben einladen lassen, ausgiebig beschrieben. Damit keine Langweile aufkommt steig ich mal da ein, wo Claudia die Erzählung etwas kurz gehalten hat: In der Labor-Bar. Abgesehen davon dass die Musik nicht gut war, war's eigentlich nicht schlecht: Das "gay'n friends" Schild am Eingang haben wir erst beim rausgehen gesehen und unsere erhöhten Alkoholpegel haben bald den Rest erledigt und für Verwirrung gesorgt: Ich glaube die Zahl der Leute, die nicht gedacht haben dass Bernhard und ich zusammen sind hat sich arg in Grenzen gehalten. Derweil hat sich Urban auf unerklärliche Weise nicht weit von der Tanzfläche richtig die Lichter ausgeschossen. Frau Wagner entschloss sich kurz darauf den geordneten Rückzug anzutreten und Herrn Wagner samt Gefolgschaft seinem Schicksal, einem Stadtplan, 40 CHF und dem Schneechaos zu überlassen.
Wenn man so sturzbetrunken durch eine verschneite Großstadt läuft, die mehr einem Wintermärchen als einem Schweizer Bollwerk der Verkehrsstrafen gleicht, dann kriegt man's gar nicht mehr mit wie weit vier Kilometer eigentlich wirklich sind. Dank gleichmässiger Betrunkenheit unter der Gefolgschaft fing keiner an zu nörgeln und ein ins Bios implementiertes Navi brachte uns ohne Umwege in Claudias Butze. Wären unsere Schuhe nicht völlig durchgeweicht gewesen, hätten wir freiwillig auch noch ein paar Kilometer mehr zurückgelegt weil es wirklich schön da draussen war. Für die andere Wagnerfraktion war der Rückweg zwar eigentlich kürzer aber ich glaube sie haben trotz Heimvorteil nicht den kürzesten Weg genommen. Es wurde Abend und wieder Morgen: der zweite Tag. Das Bierkonto stand auf -14. Tschuldigung liebe Claudia ...
Der Sonntag war dann - wie schon beschrieben - ein einziges Autoausgebuddel. Da blieb also nur noch ein kurzer Blick auf das verschneite Zürich und die Heimfahrt Richtung Ingolstadt (die Dank Gaskröte 241 EUR billiger war als die Bahnfahrt).
Hab ich schon gesagt, dass Claudia 0,0 mit Bernhard gerechnet hat?
Ich hab ihr nur erzählt ich hätte zufällig ein cooles "Mitbringsel" gefunden und dementsprechend sah auch ihr Gesicht aus, als Herr Wagner an der Scheibe vom Fernsehraum kratzte: Claudia muss wohl eine geschlagene Ewigkeit darüber nachgedacht haben warum der Kerl hinter dem Glas so aussah wie Bernhard. Doch leider hab ich davon kein Foto ... dumm das.
So liebe Schweizer: Jetzt seid Ihr dran - Ingolstadt wartet schon auf Euch!
Dienstag, Februar 28, 2006
Freizeit für die Harten

Es geschehen noch Zeichen und Wunder - zumindest nach Stefan: teamguzbach.org ist wieder online! Ja unglaublich aber wahr! Das dumme an der Sache ist nur, dass ich gar kein Backup mehr davon habe. Nicht das da viel Inhalt dringewesen wäre aber schön ist es trotzdem nicht. Das wichtigste konnte ich aber dennoch nach einer kurzen Suche finden: Der Mont Blanc Bericht. Der hatte sich auf einer nicht mehr zugänglichen Seite von sine.de versteckt.
Irgendwann werden sicher noch mehr Sachen dazukommen, aber auf sone Hauruckaktion wo es gleich 0 auf 100 geht habe ich gerade keine Lust. Vielleicht geschehen auch noch mehr Zeichen und Wunder und meine Brüder steuern mal etwas bei ... ok man wird noch träumen dürfen.
Freitag, Februar 24, 2006
1er vs. A1

Claudia findet den 1er ja immer ganz schnuckelig und wenn sie schon Geld verdienen würde, stände der auch sicher in ihrer imaginärer Garage (wenn schon kein Spießer______ dann wenigstens ein Spießerauto). Naja. Ich fand BMWs ja noch nie toll, weshalb ich wohl auch in Ingolstadt Diplomarbeit mache ... glaub ich. Da gibt's nämlich ein nettes rundes Gebäude wo man sehen kann warum Audis einfach schöner sind: Das Audimuseum. Der Q5 steht da zwar (noch?) nicht, aber zumindest der Shooting Brake welcher sehr gute Chancen hat als A1 zu enden.
Ich muss anfangen Geld zu verdienen.
Dienstag, Februar 14, 2006
... und noch ein Fundstück
Ich bin schon wieder begeistert.
Donnerstag, Februar 02, 2006
Fundstück der Woche
Das merkwürdige beim Erstellen von Datenbankabfragen ist dass man immer auf's Ergebnis warten muss. Das kann schnell gehen oder eben auch Stunden dauern. Wenn's mal wieder länger dauert liest man eben ein Buch aber wenn der SQL-Server sich nur ein paar Minuten beschäftigt, dann beschäftige ich mich eben mit dem Internet. Ich muss also nur lang genug die Bugs aus soner 8-Minuten Abfrage raustesten und schon find ich sowas hier: www.jengajam.com/r/shirt-folding.
Ich bin begeistert!
Samstag, Januar 28, 2006
Wie haben wir das nur früher gemacht?
Meine Diplomarbeit beschäftigt sich grob gesagt mit Datenbanken. Relationale Datenbanken im Rechnerformat gibt's glaube ich schon seit über 60 Jahren und damals hiess das irgendwie noch Lochkartensystem. Heute schlag ich mich mit SQL rum und komm dabei ohne Internetz kaum vorwärts. Da frag ich mich echt wie die das so in den 70ern bei IBM und das Web gemacht haben. Heute kann ja jeder Depp (also auch ich) sich irgendein Tutorial ausm Netz saugen und mal so tun als ob er Ahnung hat, aber die hatten früher wirklich Ahnungen! Krass.
Man muss ja noch nicht einmal so einen Spezialfall wie Datenbanken zur Hand nehmen: Es ist schon echt komisch dass es einige technische Entwicklungen, die wir noch erlebt haben, mehr oder weniger von der Bildfläche verschwinden und andere völlig unabdingbar geworden sind - wie mein geliebtes Internet eben. Plattenspieler auf der anderen Seite gab's eh nie so lange und ~ wird mir sicher zustimmen, dass die Teile auch noch lange nicht ausgestorben sind. Aber wer würde sich heute noch ne APS-Knipse kaufen? Genau das ist eine Kleinbildkamera mit so einer Rolle drin, die die Bilder analog speichert. Krasse Steinzeittechnik: Wann hast Du zum letzten mal eine "echte" Kamera mit Film gesehen? Wann hast Du das letzte mal mit sowas ein Foto gemacht? Und wo ich schon einmal bei analog bin: Kannst Du Dich noch früher an die Fahrradtachos mit Tachowelle erinnern? Ja ich weiss - damals haben wir auch noch Lego gespielt ...
Wie auch immer: Meine saure Gurkenzeit ist jetzt rum und deshalb kann ich die Welt wieder mit solchen Texten belästigen :) Über ein schönes 10m CAT5 RJ45 Kabel wandert bei mir das Internetz im 2Mbit Format in den Rechner. Juhuuu! Ich bin wieder online!
Samstag, Januar 21, 2006
2,7
Yeah! Das bedeutet < 3,0 womit das Ziel erreicht wurde :) Dies ist also die vorläufige Note für die Semesterarbeit, aber Martin meinte dass da noch was geht. Eins besser wäre natürlich prima aber zwei besser würden mich in Teufels Küche bringen, doch das interessiert nicht wirklich. Viel spannender sind wohl die 2 ersten Wochen in Ingolstadt:Und da bin ich auch schon bei einem alten Dillema: Sei doch mal ehrlich. Du willst doch nicht irgendwelche 0815-Alltagsgeschichten hören/lesen, sondern Erzählungen die sich von der Masse abheben, oder? Trotzdem kriegst gibt's zuerst ein Update der Umgebungsvariablen:
- Ich wohn jetzt in der Innenstadt von IN
- Ich hab nen neuen Mitbewohner (25, BWL, 9. Semester, Uni Siegen, Audipraktikant KAP, lustiges Kerlchen)
- Auto is nich mehr
- Geh jetzt wieder klettern
- Bin hier übrigens um den letzten Teil zu erledigen der mich nach 20.000 Semestern vom Dipl. Ing. (Univ.) trennt: Die Diplomarbeit
Freitag, Januar 06, 2006
Schleichender Fortschritt
Dir wird es vielleicht schon aufgefallen sein: Ich studier zu lange ... viel zu lange: Mittlerweile bin ich fünf Semester über der Regelstudienzeit und hab immer noch kein Diplom. Über die Gründe werd ich mich jetzt nicht auslassen >> das "Bashing" überlass ich mal Mama, Claudia, Timmi, ... Nein heute gibt es zur Abwechslung mal eine erfreuliche Nachricht: Ich hab die erste Version von der Batterietrogsemesterarbeit abgegeben. Das Ding ist zwar nicht nur fürchterlich überfällig und -flüssig, sondern auch noch fürchterlich geschrieben. Wenn's 3.0 oder besser wird, dann wäre das schon prima aber ziemlich an der realen Qualität vorbei benotet. Egal hauptsache weg.
Montag, Januar 02, 2006
Kickern, Alkohol und Frauen
Nachdem ich Weihnachten unbeschadet im Schoß der Familie überstanden hatte, stand also noch Sylvester an. Naja was soll ich sagen: Alle Finger sind noch dran :) Mit nur 4 EUR Kracherbudget war das aber auch nicht so schwer und nach 20 min Knallerei war's mir eh zu doof. Schrottinger und Mary hatten zur Party in ihre Frankfurter Butze geladen, was sich weder die Guzbächer Jungs noch die Bayrischen Mädels entgehen lassen konnten. Quasi mitten im Main gelegen luden zwar zusätzlich noch diverse umliegenden Baustellen zum Sprengfest ein, doch dem Ruf ist keiner mehr gefolgt. Das Publikum war auch ganz ordentlich durchwachsen, wobei die drei kleinsten noch kräftig mit Wachsen beschäftigt sind: Der jüngste Gast war dabei gerade mal fünf Wochen alt und dementsprechend wenig gesprächig, wohingegen der vermutlich älteste Kerl der Party zwar ganz toll von sich erzählen konnte, aber bisschen das Problem hatte Frauen im Gespräch nach deren Namen zu fragen. Weniger ist also manchmal mehr, was der kleine Lenny an dieser Stelle sehr deutlich gemacht hat, denn er hat sicher viel mehr Frauen kennengelernt.
Das Projekt "Frauen kennenlernen" stand aber nicht auf meiner Agenda. Timmi hat zwar nach dem Jahr der Frauen (2005) jetzt das Jahr der Frau (2006) angekündigt, doch der "gute Vorsatz" ist glaube ich schnell in Jahr des Urlaubs abgeändert worden. Wie auch immer - wir werden es sehen. So richtig Sylvesterstimmung ist bei mir sowieso nicht aufgekommen. Früher als (kleines) Kind war ich immer ganz aufgeregt, wenn es in die Sylvesternacht ging. Man konnte lang aufbleiben, es waren viele Leute da und Kracher schmeissen hat damals auch mehr Spaß gemacht. Mittlerweile kann ich Kracher das ganze Jahr über schmeissen, lange aufbleiben und Partys feiern sowieso. Sylvester ist irgendwie nur noch eine weitere Ausrede, um abzufeiern. Was soll's! Sind das Geburtstage, Einweihungspartys und Sommerfeste nicht auch?Nur der Tag danach war bei mir jetzt katerbedingt mindergut. Mai-Tai mit Marcel, Baileys mit Claudia, ... ja ich soll mich nicht beschweren. In diesem Sinne:
Längsstreifen machen nur bis zu einem gewissen Grad schlank ...














